Aktuelles

Sönd Wöllkomm

Mit diesem Appenzeller Gruss begrüsse ich Sie herzlich auf unserer Website und freue mich, dass Sie hier sind, sei es zufällig beim Stöbern oder bewusst, um sich zu informieren. Diese Website gibt Auskunft über die Kirchgemeinde und Pfarrei St. Mauritius Appenzell sowie über die Kuratien St. Josef Schlatt und St. Josef Eggerstanden, welche auch Teil unserer Kirchgemeinde sind. Mit wenigen Klicks können Sie viel über uns erfahren. Wir sind nicht perfekt, gestalten aber mit unseren Stärken und Schwächen Kirche vor Ort. Wir freuen uns den Glauben mit Ihnen zu feiern und in verschiedenen Lebenssituationen für Sie da zu sein.

Finden Sie die Auskunft nicht, die Sie wünschen, möchten Sie sich in einem Verein, in einem Chor oder in einer anderen Gruppierung engagieren oder möchten Sie uns eine Rückmeldung geben? Dann zögern Sie nicht, die entsprechende Person zu kontaktieren oder sich an das Pfarreisekretariat zu wenden. Wir freuen uns auf Sie.
Im Namen der vielen Freiwilligen, Engagierten und Angestellten:

Lukas Hidber, Pfarrer

Willkommen Markus Rechsteiner

Am 1. Februar beginnt Markus Rechsteiner seine Arbeit als verantwortlicher «Moritze»-Messmer. Vieles wird für ihn neu sein und es gilt Personen kennenzulernen und mit den
Gepflogenheiten vertraut zu werden. Esist auch sinnvoll, dass er beim Endspurt der Innenrenovation der Pfarrkirche dabei sein kann und so zum Einen die zum Teil neuen Gerätschaften aus erster Hand kennenlernen und zum Anderen die Sakristei miteinräumen kann. Wir heissen dich im Moritz herzlich willkommen, wünschen dir einen guten Arbeitsstart und freuen uns auf ein gutes Miteinander.

An dieser Stelle möchte ich es nicht unterlassen, einen herzlichen «Zwischendank» an das Mesmertrio Sepp Dörig, Vito Assalve und Albert Manser auszusprechen. Unter der Leitung von Sepp Dörig haben sie die Mesmerarbeiten in der besonderen Situation der Renovation zuverlässig gemeistert.
In diesen Dank einschliessen möchte ich auch Marianne Dörig, Marie-Louise Hersche, Erika Holzinger und Christa Graf. Sie haben die Mesmer im liturgischen Dienst oder in den Reinigungsarbeiten im Mesmerhaus unterstützt.
Lukas Hidber, Pfarrer

Markus Rechsteiner stellt sich vor

  Ich freue mich, in diesem Rahmen eine kleine Vorstellung meinerseits machen zu können. Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und ohne Kinder. Den allergrössten Teil meines Lebens war ich in Innerrhoden, verbrachte meine Kindheit und Jugend in Schwende. Ich durchlief die Schulen im Dorf und machte danach eine Lehre zum Offsetdrucker beim Volksfreund. Diesen Beruf übte ich 15 Jahre lang aus, erlebte die Veränderungen und in der gesamten Branche mit. Die Weiterbildung zum technischen Kaufmann brachte die angestrebte Veränderung meinerseits. Bei der Leica im Rheintal
konnte ich mich dann eingehend mit Vermessungssoftware auseinandersetzen und dieses Wissen im Support von der Schweiz aus und in der ganzen Welt einbringen. Dieser Einblick in so verschiedene Kulturen brachte mir viel und ich möchte ihn nicht missen. Aber gleichzeitig erwuchs in mir der Wunsch, wieder näher an den Menschen hier zu sein. An unserer Geschichte, unseren Traditionen und an unserem Glauben. Der Grund, weshalb ich jetzt in Ausserrhoden lebe, ist ein ganz einfacher. Im schönen Vorderländer Dörfli Wald bot sich uns die Gelegenheit, in einem Mehrgenerationenhaus unsere Zukunft aufzubauen. Meine Heimat ist Innerrhoden, aber ich bin Appenzeller. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe als Mesmer beim Moritz. Es ist eine wichtige Aufgabe und ich nehme es als ein Privileg wahr, diesen Dienst ausführen zu dürfen. Denn was auch immer wir in unseren Leben machen, wem auch immer wir begegnen, unser Weg als Christen führt uns immer wieder zu diesem Ort, in unsere Kirche. Manchmal in Freud, manchmal in Leid. Das ist
auch bei mir so und auch mein Leben hat diese Eckpunkte gezeichnet. Sei es als Ministrant, bei der Erstkommunion, der Firmung, unserer Hochzeit, den Taufen meiner Neffen, der Nichte und meines Göttibub’s. Aber auch bei dem immer schweren Gang an eine Beerdigung. Aufgewachsen in Schwende, in einer katholischen Familie, der die Botschaft Christi von Liebe und Respekt wichtig war und sie mich das von Beginn an lehrte, nahm ich die katholische Kirche immer als Ort der Gemeinschaft wahr. Ein Ort, in dem ich kurz inne hielt, zusammen mit so vielen unterschiedlichen Menschen. Später erkannte ich, dass man im Leben immer wieder mit Menschen in Kontakt kommt, denen man nur deshalb begegnet, weil einem ein Hobby oder der gemeinsame Arbeitgeber zusammenführt oder eher zusammenwürfelt. Jeder mit seinen guten Eigenschaften, mit seinen Talenten, seinen Erlebnissen, Erfahrungen und Ansichten. Nicht immer mit den eigenen in Einklang zu bringen, aber eigentlich immer interessant. Das konnte ich lernen, in meiner ersten und somit prägendsten Gemeinschaft, der Kirche.

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Renovierung Pfarrkirche St. Mauritius

Was lange weit weg tönte, ist auf einmal ganz nah: die Innenrenovation unserer Pfarrkirche. Mit der Landsgemeinde wird der letzte Gottesdienst im Moritz gefeiert. Ab Montag, 30. April, gelten für ein Jahr besondere Regelungen für die Gottesdienste:

Wochenende und Dienstagsmesse:

Die Gottesdienste vom Wochenende und am Dienstag finden zu den gewohnten Zeiten, allerdings im Kapuzinerkloster, statt. Vor der Kapuzinerkirche hat es keine Parkmöglichkeiten. Bitte weichen Sie auf die anderen Parkplätze im Dorf aus.

Werktagsmessen mit Stiftmessen und Rosenkranz:

Die Werktagsmessen am Montag und Donnerstag, jeweils um 07:30 Uhr, werden versuchsweise in der Stephanskapelle durchgeführt.
Zum einen ist bei Stiftmessen der Gang zum Grab näher, die Platzverhältnisse erlauben es in der Regel auch, und zum andern läuten die Glocken vom Moritz wie üblich. Auch der Rosenkranz findet in der Stephanskapelle statt.

Beerdigungen
Gottesdienste im Rahmen von Beerdigungen werden,  je nach Anzahl der Trauergäste, in der reformierten Kirche oder in der Stephanskapelle gehalten. Die
Anmeldungen gehen wie gewohnt über das kath. Pfarramt. Wir danken der evang. – ref.. Kirchgemeinde ganz herzlich für das Gastrecht.

Bitte um Verständnis
Die Renovation ist für alle eine Herausforderung und fordert von uns auch eine gewisse Flexibilität. 1:1 können wir den Moritz nicht ersetzen. Ich bitte um Verständnis,
wenn es für einmal nicht sein kann wie immer. Begleiten wir die Renovation mit unseren Gebeten um gutes Gelingen und vor Verschonung von Unfällen.

Herzlichen Dank
Ich möchte dem Kanton und der evang.-ref. Kirchgemeinde herzlich danken, dass wir auf unkomplizierte Art und Weise das Gastrecht zum Feiern unserer Gottesdienste erhalten haben und lade Sie herzlich ein, die Gottesdienste auch ausserhalb der Pfarrkirche mitzufeiern.

Im Namen des Kirchenrates und der Seelsorgenden:
Lukas Hidber, Pfarrer